Heute mal eine kleine Rundschau durch die aktuellen Meldungen für die Offshore-und-Global-Sourcing-Interessierten:
Reuters hatte ja bereits 2004 einen Sprung nach Indien getan und einen Teil der internen Prozesse des Nachrichtenkonzerns dort abwickeln lassen, wie die Times of India damals stolz berichtete. Nicht weniger als eine "new outsourcing era in the global media and publishing business" wurde ausgerufen. Natürlich geschah es gegen wilde Proteste der amerikanischen Journalisten-Gewerkschaften, aber aus gutem Grunde: Die Kollegen in Indien haben den selben Job besser, billiger und schneller erledigt.
Administrative Prozesse der Nachrichtenabwicklung und das Generieren von Bildunterschriften scheinen für Offshoring geeignet. ValueNotes schreibt einen guten Artikel zum Thema Editorial Offshoring (Externe Vergabe von Redaktionellen Aufgaben).
Für andere Aufgaben wie bspw. das Generieren von lokalen redaktionellen Inhalten gilt das eben nicht: So hat der Miami Herald in einer viel beachteten Entscheidung gerade verkündet, die Vergabe von inhaltlichen Aufgaben nach Indien nicht weiter zu erwägen. Man hatte sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und festgestellt, daß in bestimmten Bereichen zu viele Hindernisse in der Abwicklung aufgetaucht sind – das Wissen um lokale Bräuche und Nuancen ist eben nicht einfach dokumentier- und nach Indien verschickbar. Anderes schon, und das wird auch gemacht.
Also: Die Aufgabe, die "nach Offshore" geht, muss dafür eben auch geeignet sein. Bei der Auswahl solcher Aufgaben kann man sich ja Hilfe holen, bspw. hier. Also gut, das war Eigenwerbung :-) Stimmt aber trotzdem.
Finanzberichte sind ja selten wirklich unterhaltsam, aber dieser hier –wie immer – einen Blick wert: Tata Consultancy Services (TCS), der größte Technologie-Outsourcer der Welt, hat seine Quartalsergebnisse präsentiert. Da steht etwas von über 4.000.000.000 US-Dollar Umsatz in den ersten 9 Monaten des Fiskaljahres …
Und Cyrill Eltschinger, IT-Outsourcing Papst in Peking, stellt sein Buch „Source Code China: The New Global Hub of IT Outsourcing“ in Pekings „Capital Club“ vor. Konträr zum normalerweise in der IT-Szene beobachtbaren Hang (oder ist es ein Zwang?) zur Lässigkeit im Auftreten wird in der Einladung um den Verzicht auf „Jeans Trousers“ und "Sports Shoes“ gebeten ! In Anführungszeichen! Outsource in Style – vielleicht erleben wir die Geburtsstunde einer ganz neuen Idee…
Schönes Wochenende!
Samstag, 19. Januar 2008
Samstag, 12. Januar 2008
Die Zeit des Offshore-Outsourcing ist vorbei (Genau. Und es gibt einen Weltmarkt für höchsten 5 Computer.)
Eine Bekannte berichtete mir gerade, daß sie eine Veranstaltung zum Thema Offshore-Outsourcing nur mäßig besucht vorfand. Ähnlich äußerte sich letzte Woche die Verantwortliche für einen IT-Kongreß letzten Herbst: Es sei ein befriedigendes, aber nicht gerade ein berauschendes Ergebnis gegeben.
Wie bitte ?
Glauben IT-Verantwortliche tatsächlich, daß wir uns nicht mehr um Kosteneinsparungen, internationalen Wettbewerb, globale Kooperationen zu kümmern zu brauchen ? Nur weil es gerade mal für einen Moment ganz gut läuft mit der Konjunktur? Das ist ein – nennen wir es mal vorsichtig „waghalsiger“ – Ansatz.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat in seinem Projekt INTERDIG gerade sehr deutlich festgestellt, daß Deutsche IT-Dienstleister ihre Mitarbeiter auf Internationalisierung vorbereiten müssen, wie Projektpartner Berlecon Research mitteilt. S&P haben vorletzte Woche für 2008 vorausgesagt, daß bei den IT-Dienstleistungen weiterhin einen starker Trend zum Offshore-Outsourcing besteht.
Ein gewisser Natarajan Chandrasekaran hat der Financial Times Deutschland gerade die drei Prioritäten seines Hauses in Europa erklärt. Sie lauten, haha: „Deutschland, Deutschland, Deutschland". Herr Chandrasekaran ist übrigens ist Vizevorstandschef des indischen Offshore-Outsourcing-Giganten Tata Consultancy Services. Das sind die mit den viereinhalb Milliarden Dollar Jahresumsatz, die seit 2005 um 40.000 Mitarbeiter gewachsen sind. (Bitte auf der Zunge zergehen lassen: Seit 2005. Um 40.000 Mitarbeiter. Das heisst: Etwa verdoppelt.)
Hat jemand gesagt, die Zeit des Offshore-Outsourcing sei vorbei?
PS: Den Report „INTERDIG“ gibt es übrigens zum kostenlosen Download --> hier. Lesenswert, mindestens die Zusammenfassung der Ergebnisse in Kapitel 4 und die eine oder andere Fallstudie in Kapitel 3.
PPS: Am 16.01.2008 wird Tata Consultancy Services seine neuesten Quartalsergebnisse verkünden. Letztesmal berichtete er von 40 (vierzig) Prozent Umsatzwachstum. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Herr Chandrasekaran am 16. etwas von Zeiten, die vorbei sind, erzählen wird…
Wie bitte ?
Glauben IT-Verantwortliche tatsächlich, daß wir uns nicht mehr um Kosteneinsparungen, internationalen Wettbewerb, globale Kooperationen zu kümmern zu brauchen ? Nur weil es gerade mal für einen Moment ganz gut läuft mit der Konjunktur? Das ist ein – nennen wir es mal vorsichtig „waghalsiger“ – Ansatz.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat in seinem Projekt INTERDIG gerade sehr deutlich festgestellt, daß Deutsche IT-Dienstleister ihre Mitarbeiter auf Internationalisierung vorbereiten müssen, wie Projektpartner Berlecon Research mitteilt. S&P haben vorletzte Woche für 2008 vorausgesagt, daß bei den IT-Dienstleistungen weiterhin einen starker Trend zum Offshore-Outsourcing besteht.
Ein gewisser Natarajan Chandrasekaran hat der Financial Times Deutschland gerade die drei Prioritäten seines Hauses in Europa erklärt. Sie lauten, haha: „Deutschland, Deutschland, Deutschland". Herr Chandrasekaran ist übrigens ist Vizevorstandschef des indischen Offshore-Outsourcing-Giganten Tata Consultancy Services. Das sind die mit den viereinhalb Milliarden Dollar Jahresumsatz, die seit 2005 um 40.000 Mitarbeiter gewachsen sind. (Bitte auf der Zunge zergehen lassen: Seit 2005. Um 40.000 Mitarbeiter. Das heisst: Etwa verdoppelt.)
Hat jemand gesagt, die Zeit des Offshore-Outsourcing sei vorbei?
PS: Den Report „INTERDIG“ gibt es übrigens zum kostenlosen Download --> hier. Lesenswert, mindestens die Zusammenfassung der Ergebnisse in Kapitel 4 und die eine oder andere Fallstudie in Kapitel 3.
PPS: Am 16.01.2008 wird Tata Consultancy Services seine neuesten Quartalsergebnisse verkünden. Letztesmal berichtete er von 40 (vierzig) Prozent Umsatzwachstum. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Herr Chandrasekaran am 16. etwas von Zeiten, die vorbei sind, erzählen wird…
Sonntag, 9. Dezember 2007
War for talent / War on talent
„The war for talent“ nennt McKinsey das, was wir im Stil von Old Europe vielleicht als „Das Bemühen um leistungsfähige Mitarbeiter“ bezeichnen sollten. Wir erleben auch einen „war on talent“, also ein „Vergraulen von Mitarbeitern“. Gerade haben die VDI-Nachrichten wieder berichtet, wie in Deutschland die Hochschulprofessoren mit der längsten Erfahrung in den Zwangsruhestand versetzt werden. Der Arbeitsmarkt ist so überreguliert, daß ein projektbezogenes Engagement von fähigen Mitarbeitern (wenn man sie überhaupt findet!) nur mit großen bürokratischen Klimmzügen möglich ist. Die Greencard von 2000 war ein peinliches Schauspiel der Arroganz: Warum sollte ein fähiger chinesischer Programmierer oder indischer Softwareentwickler seine Karriere bei Tata Consulting oder Infosys abbrechen und mit seiner ganzen Familie hierher kommen, um sich dann nach Ablauf der 5-Jahres-Frist (die Familie ist dann gerade auch sozial und kulturell wirklich hier angekommen) wieder hinauswerfen zu lassen? Es ist mir ein großes Rätsel, wie sich Herr Frattini von der EU das mit der BlueCard vorstellt. Wieder nichts auf Dauer, hohe Hürden beim Umzug innerhalb der EU, und so weiter. Die USA und Kanada wird’s freuen, denn nicht nur die Unternehmen kämpfen um Mitarbeiter, auch wir als Volkswirtschaft stehen im globalen Wettbewerb. Es wird noch eine Weile dauern, bis Europa zu einem attraktiven Migrations-Ziel für hoch qualifizierte Entwickler wird.
Montag, 17. September 2007
Orangene Software
Die orangene Revolution hatte die Ukraine bereits vor einigen Jahren an die Spitze der globalen Berichterstattung katapultiert. Heute ist die Ukraine auch aus ganz anderen Gründen im Gespräch: Hier präsentiert sich eine hoch attraktive IT-Destination in Osteuropa, nur zwei Flugstunden von Frankfurt entfernt und den mitteleuropäischen Uhren um nur eine einzige Stunde voraus. Dutzende von Städtepartnerschaften und kulturellen Austauschprogrammen verbinden Westeuropa, insbesondere die deutschsprachigen Länder, mit den wirtschaftlichen und geistigen Zentren der Ukraine. Es erstaunt nicht, daß die norwegische EDB-Gruppe Anfang Oktober bekanntgab, zwei große ukrainische Softwarehäuser mit zusammen mehr als 600 Mitarbeitern übernommen zu haben – das skandinavische Unternehmen bildet damit die Speerspitze einer Outsourcing-Orientierung hin zur Ukraine.
Eine große Osteuropa-Beratung hat der Ukraine erst Mitte 2007 bescheinigt, „zweifellos das attraktivste Outsourcing-Zielland in Osteuropa“ zu sein. Dafür sprechen unter anderem die niedrigsten IT-Lohnkosten Europas, die mit 50% p.a. am schnellsten wachsende IT-Industrie und ein visafreier Reiseverkehr zwischen der EU und der Ukraine – wer schon einmal mit den asiatischen IT-Regionen zusammengearbeitet hat, weiß dies besonders zu schätzen. Über diese Erfolgsmeldungen hinaus sind jedoch durchaus auch einige kritische Blicke angebracht: So ist der bürokratische Hürdenlauf in der Ukraine noch immer von postsowjetischem Charme, die Schattenwirtschaft im Lande stark ausgeprägt (was es unter anderem schwierig macht, verlässliche Zahlen zur Entwicklung der IT-Industrie zu bekommen) und der Nachschub an gut ausgebildeten Entwicklern aus den Universitäten auf Jahre hinaus ein Engpassfaktor. Zumindest in diesem Bereich herrschen also (noch) keine indischen Verhältnisse. Dennoch ist man in Kiew guter Dinge: Hier liegt das Epizentrum der ukrainischen IT-Szene, hier arbeiten mehr als die Hälfte der Softwareentwickler des Landes. Die anderen wichtigen Universitäten liegen in Charkow und Lemberg, gemeinsam decken diese drei Städte mehr als vier Fünftel des Marktes ab, andere Standorte beherbergen selten mehr als eine Handvoll ernsthafter Mitbewerber.
„Twenty years ago India had no India with which to compete, as Ukraine does today. But the Ukrainians are coming and striving to attain their rightful place in the IT world“, schreibt die die amerikanische Handelskammer über den ukrainischen IT-Sektor. Diese Orientierung am großen Leitbild Indien verdeutlicht, wie weit entwickelt die Offshore-Vergabe von Softwareaufträgen bereits gediehen ist: Die Second-Movers betreten die internationale IT-Bühne und drehen dort -bereits erfundene- Räder. Das Businessmodell „Global Sourcing“ an sich ist allgemein akzeptiert, in den „klassischen“ IT-Destinationen ziehen die Löhne kräftig an - nun werden Alternativen gesucht. Die Ukraine kombiniert das bisherige asiatische Lohnniveau mit geografischer und kultureller Nähe zu Europa: Diese Entwicklung findet in den Universitäten, in den Unternehmen und auf den Märkten statt, und ihr Einfluß auf die Annäherung an Westeuropa ist vielleicht größer als der der orangenen Politik.
Eine große Osteuropa-Beratung hat der Ukraine erst Mitte 2007 bescheinigt, „zweifellos das attraktivste Outsourcing-Zielland in Osteuropa“ zu sein. Dafür sprechen unter anderem die niedrigsten IT-Lohnkosten Europas, die mit 50% p.a. am schnellsten wachsende IT-Industrie und ein visafreier Reiseverkehr zwischen der EU und der Ukraine – wer schon einmal mit den asiatischen IT-Regionen zusammengearbeitet hat, weiß dies besonders zu schätzen. Über diese Erfolgsmeldungen hinaus sind jedoch durchaus auch einige kritische Blicke angebracht: So ist der bürokratische Hürdenlauf in der Ukraine noch immer von postsowjetischem Charme, die Schattenwirtschaft im Lande stark ausgeprägt (was es unter anderem schwierig macht, verlässliche Zahlen zur Entwicklung der IT-Industrie zu bekommen) und der Nachschub an gut ausgebildeten Entwicklern aus den Universitäten auf Jahre hinaus ein Engpassfaktor. Zumindest in diesem Bereich herrschen also (noch) keine indischen Verhältnisse. Dennoch ist man in Kiew guter Dinge: Hier liegt das Epizentrum der ukrainischen IT-Szene, hier arbeiten mehr als die Hälfte der Softwareentwickler des Landes. Die anderen wichtigen Universitäten liegen in Charkow und Lemberg, gemeinsam decken diese drei Städte mehr als vier Fünftel des Marktes ab, andere Standorte beherbergen selten mehr als eine Handvoll ernsthafter Mitbewerber.
„Twenty years ago India had no India with which to compete, as Ukraine does today. But the Ukrainians are coming and striving to attain their rightful place in the IT world“, schreibt die die amerikanische Handelskammer über den ukrainischen IT-Sektor. Diese Orientierung am großen Leitbild Indien verdeutlicht, wie weit entwickelt die Offshore-Vergabe von Softwareaufträgen bereits gediehen ist: Die Second-Movers betreten die internationale IT-Bühne und drehen dort -bereits erfundene- Räder. Das Businessmodell „Global Sourcing“ an sich ist allgemein akzeptiert, in den „klassischen“ IT-Destinationen ziehen die Löhne kräftig an - nun werden Alternativen gesucht. Die Ukraine kombiniert das bisherige asiatische Lohnniveau mit geografischer und kultureller Nähe zu Europa: Diese Entwicklung findet in den Universitäten, in den Unternehmen und auf den Märkten statt, und ihr Einfluß auf die Annäherung an Westeuropa ist vielleicht größer als der der orangenen Politik.
Dienstag, 31. Juli 2007
Sie müssen entschuldigen, ich kann das auf Deutsch nicht ausdrücken
Neulich habe ich während eines Vortrags für die Interkulturelle Sommerakademie der Uni Freiburg einmal versucht, mich angesichts der versammelten akademischen Elite einer gepflegten Ausdrucksweise zu befleißigen und ausschließlich deutsche Wörter zu verwenden. Um es gleich zuzugeben: Es hat nicht funktioniert. Schon bei der Vorstellung und ersten Beschreibungen meiner Arbeit kam ich ins Stocken. Gibt es ein deutsches Wort für Offshore Outsourcing ? Fernausland-Fremdvergabe ? Sollte ich ein Service Level Agreement wirklich als "Dienstgütevereinbarung" bezeichnen? Geben Sie mir 'ne Pause, wie der Amerikaner sagt.
Nun ist das ja kein spezifisch deutsches Phänomen, aber doch eines welches hierzulande wohl etwas problematischer eingestuft wird als anderswo: In der indischen Software-Welt ist dieselbe Entwicklung offenbar kein Problem: Man redet Englisch mit dem Kunden, Hindi untereinander, Punjabi mit den Kollegen aus dem anderen Team und Hinglish mit dem Chef (weil er die eigene Sprache nicht spricht). Nebenan ist Oriya zu hören, manche sprechen Bengali und das Personal in der Kantine schnattert auf Gujarati daher. Kein Mensch macht sich darüber Gedanken, der Austausch klappt wunderbar, alle fehlenden Worte werden flux aus dem Englischen übernommen, obwohl nur 0,2 Promille (!) der Inder Englisch als Muttersprache angeben. Auch auf Punjabi gibt es kein vernünftiges Wort für Service Level Agreement – und offshore outsourcing heißt in offenbar überall eben genau so (außer in den USA, wo man längst von "Global Sourcing" spricht, was in spätestens zwei Jahren auch hier üblich sein wird).
Also: Wir shortlisten weiterhin die Vendors in Asien und Osteuropa und sehen zu, daß die Kunden-Requirements verstanden werden. Wir reviewen Proposals, issuen Orders und managen die Delivery. Wenn die Minutes nicht geshared werden, sind wir nicht im Loop und eskalieren das über den Teamlead. Und wenn wir nach so viel Value Addition noch Zeit haben, denken wir über die Verdrängung der deutschen Sprache aus der globalen Wertschöpfung nach – aber wirklich nur dann. Theek hai ?
Ich wünsche allenthalben ein angenehmes Sommerloch !
===
Nachtrag November: Auf einer Veranstaltung letzte Woche bewarb eine Offshore-Firma den Vorteil ihres deutschen Zwischenbüros mit folgendem, sagen wir mal, "Statement": "Ihre Project Charter wird auf Deutsch geschrieben"! Dem ist nichts hinzuzufügen...
Nun ist das ja kein spezifisch deutsches Phänomen, aber doch eines welches hierzulande wohl etwas problematischer eingestuft wird als anderswo: In der indischen Software-Welt ist dieselbe Entwicklung offenbar kein Problem: Man redet Englisch mit dem Kunden, Hindi untereinander, Punjabi mit den Kollegen aus dem anderen Team und Hinglish mit dem Chef (weil er die eigene Sprache nicht spricht). Nebenan ist Oriya zu hören, manche sprechen Bengali und das Personal in der Kantine schnattert auf Gujarati daher. Kein Mensch macht sich darüber Gedanken, der Austausch klappt wunderbar, alle fehlenden Worte werden flux aus dem Englischen übernommen, obwohl nur 0,2 Promille (!) der Inder Englisch als Muttersprache angeben. Auch auf Punjabi gibt es kein vernünftiges Wort für Service Level Agreement – und offshore outsourcing heißt in offenbar überall eben genau so (außer in den USA, wo man längst von "Global Sourcing" spricht, was in spätestens zwei Jahren auch hier üblich sein wird).
Also: Wir shortlisten weiterhin die Vendors in Asien und Osteuropa und sehen zu, daß die Kunden-Requirements verstanden werden. Wir reviewen Proposals, issuen Orders und managen die Delivery. Wenn die Minutes nicht geshared werden, sind wir nicht im Loop und eskalieren das über den Teamlead. Und wenn wir nach so viel Value Addition noch Zeit haben, denken wir über die Verdrängung der deutschen Sprache aus der globalen Wertschöpfung nach – aber wirklich nur dann. Theek hai ?
Ich wünsche allenthalben ein angenehmes Sommerloch !
===
Nachtrag November: Auf einer Veranstaltung letzte Woche bewarb eine Offshore-Firma den Vorteil ihres deutschen Zwischenbüros mit folgendem, sagen wir mal, "Statement": "Ihre Project Charter wird auf Deutsch geschrieben"! Dem ist nichts hinzuzufügen...
Freitag, 13. Juli 2007
Mit zertifizierten Anbietern arbeiten ?
Mein Auto schmückt auf dem hinteren Nummernschild die Plakette einer amtlich anerkannten Prüforganisation. Sie wurde dem Auto vorletztes Jahr nach einer Untersuchung zugeteilt, in der die Erfüllung einiger gesetzlicher Vorgaben überprüft wurde. So habe ich ein gutes Gefühl beim Verkehren, und alle anderen können sich darauf verlassen, daß mein Fahrzeug einem gewissen Standard entspricht.
Auch für die IT-Branche klingt das ja zunächst mal ganz vernünftig: Ein Unternehmen lässt sich von neutraler, dritter Stelle bescheinigen, daß sauber gearbeitet wird. So muß ich das als potentieller Kunde nicht erst selber herausfinden und erspare mir so vielleicht ein paar unangenehme Erlebnisse. Es steckt ein bißchen Wahrheit darin – aber auch viel heiße Luft.
In der IT-Welt gibt es außerordentlich viele Zertifizierungen, Standards und Guidelines. Beachtung in der Global Sourcing Branche findet vor allem der sogenannte "CMM-Level" (eigentlich CMMI), der u.a. vom amerikanischen Verteidigungsministerium und dem Software Engineering Institute der Carnegie-Mellon Universität entwickelt wurde. Dieser soll ein Zeugnis für den Reifegrad der Unternehmensprozesse hinsichtlich bestimmter Kriterien sein.
In den allermeisten Fällen werden Zertifikate von authorisierten Institutionen vergeben, die zu diesem Zweck eine Analyse der betrieblichen Abläufe vornehmen. Das Unternehmen bereitet sich monatelang mit einem dedizierten Team auf den Audit vor. In mehreren Iterationsschritten wird optimiert, ausgebessert, dokumentiert und präsentiert. Die Auditoren vergeben am Ende eines langwierigen und kostenintensiven Prozesses dann das erhoffte Zertifikat, es gibt eine kleine Feierstunde mit dem ganzen Team, … und dann ?
Von den außerordentlich komplexen Details (Das offizielle Dokument der Analyseschritte hat 573 Seiten, es stehen solche Sätze darin wie "A performed process is a process that accomplishes the work necessary to produce work products.") des Audit-Prozesses einmal abgesehen, lautet die entscheidende Frage doch: Welche Auswirkungen hat das Vorhandensein eines solchen Zertifikates auf das ganz konkret anstehende Kundenprojekt ?
Die Antwort lautet: Es hat keinerlei Auswirkungen, zumindest nicht die erhofften. Der Vertrieb des zertifizierten Unternehmens kann seine Hochglanzpräsentationen zwar hinfort mit dem schicken CMMI-Logo schmücken. Irgendwie entsteht so der Eindruck, daß das ganze Unternehmen eine gewisse "Qualität" hat und "sauber und ordentlich" arbeitet. Eigentlich besagt das Zertifikat jedoch etwas anders: Das Unternehmen hat in der Vergangenheit einmal gezeigt, daß in einer besonderen Beobachtungssituation die Durchführung eines Projektes anhand der abgeprüften Standards stattgefunden hat.
Der Schluß, daß auch in Zukunft jedes Projekt so durchgeführt wird, ist arg weit hergeholt. Wir alle kennen die Rostlauben auf den Straßen, die mit einer gültigen Plakette auf dem Nummernschild herumfahren, man sich aber ernsthaft fragt, wie es denn zu dieser Zuteilung kam. (Und wieviele Iterationsschritte wohl nötig waren, um sie zu erlangen). Wenn's wegen einer defekten Bremsleitung knallt, nützt Ihnen die Plakette jornüscht – Sie haften für Mängel an ihrem Fahrzeug. Wenn dann noch jemand anders geschädigt wurde… gute Nacht. Ebenso beim Offshore-Projekt: Wenn Ihr Projekt aus dem Etat läuft, minderwertige Qualität produziert oder der Zeitplan überzogen wurde, nützt es Ihnen nichts, daß der Lieferant zertifiziert ist. Ein Reinfall mit Gütesiegel ist eben auch nicht billiger als ohne.
Es stellt sich eher folgender Effekt ein: Ein Anbieter, der es über die Zertifizierungshürde geschafft hat, muss die damit verbundenen erheblichen Kosten (meist mehrere erfahrene Mitarbeiter, die über Monate in der Vorbereitung der Zertifizierung gebunden waren!) irgendwie wieder hereinholen – dies geschieht unweigerlich durch einen Aufschlag auf die Preise.
Zertifizierung ist eine Industrie mit immensen Umsätzen und großem Interesse daran, auch in Zukunft Labels, Zertifikate, Gütesiegel und Ähnliches gegen Geld, viel Geld, zu vergeben. Die Gewinner der Zertifizierung sind also in erster Linie die Zertifizierer. Es folgen die Unternehmen, die jetzt mit dem Siegel werben können und - zugegeben - eine gewisse Motivation erlangen, sich mit ihren eigenen Prozessen wenigstens einmal auseinanderzusetzen. Ganz am Schluß, wenn überhaupt, die Kunden dieser Unternehmen.
Es entspricht der CYA-Mentalität vieler Manager, durch die Auswahl eines zertifizierten Anbieters Kritik am Auswahlverfahren zu vermeiden. Den Vorwurf, man habe bei der Vergabe nicht objektiv oder sorgfältig genug hingesehen, hofft man u.a. durch Verweis auf offizielle Gütesiegel entkräften zu können. In Zeiten von Schmiergeldaffären und Vetterleswirtschaft sicher nachvollziehbar – aber im Ergebnis nicht gut. Genau hinzusehen bedeutet aber vor allem: Sich kompetent beraten lassen, die richtigen Fragen stellen, den Vergleich mit anderen Anbietern und anderen Projekten anstellen, aussagekräftige Test- und Pilotprojekte aufsetzen und sich einen fundierten und persönlichen Eindruck vom potentiellen Partner verschaffen. Sie merken schon, worauf das hinausläuft – man müsste eben jemanden finden, der sich mit sowas auskennt.
Nächste Woche hat mein Auto wieder mal Termin bei einer amtlich anerkannten Prüforganisation. Ich habe die gröbsten Roststellen übergetüncht, das Auto ausgesaugt und bin durch die Waschanlage gefahren. Hoffentlich klappt's.
Auch für die IT-Branche klingt das ja zunächst mal ganz vernünftig: Ein Unternehmen lässt sich von neutraler, dritter Stelle bescheinigen, daß sauber gearbeitet wird. So muß ich das als potentieller Kunde nicht erst selber herausfinden und erspare mir so vielleicht ein paar unangenehme Erlebnisse. Es steckt ein bißchen Wahrheit darin – aber auch viel heiße Luft.
In der IT-Welt gibt es außerordentlich viele Zertifizierungen, Standards und Guidelines. Beachtung in der Global Sourcing Branche findet vor allem der sogenannte "CMM-Level" (eigentlich CMMI), der u.a. vom amerikanischen Verteidigungsministerium und dem Software Engineering Institute der Carnegie-Mellon Universität entwickelt wurde. Dieser soll ein Zeugnis für den Reifegrad der Unternehmensprozesse hinsichtlich bestimmter Kriterien sein.
In den allermeisten Fällen werden Zertifikate von authorisierten Institutionen vergeben, die zu diesem Zweck eine Analyse der betrieblichen Abläufe vornehmen. Das Unternehmen bereitet sich monatelang mit einem dedizierten Team auf den Audit vor. In mehreren Iterationsschritten wird optimiert, ausgebessert, dokumentiert und präsentiert. Die Auditoren vergeben am Ende eines langwierigen und kostenintensiven Prozesses dann das erhoffte Zertifikat, es gibt eine kleine Feierstunde mit dem ganzen Team, … und dann ?
Von den außerordentlich komplexen Details (Das offizielle Dokument der Analyseschritte hat 573 Seiten, es stehen solche Sätze darin wie "A performed process is a process that accomplishes the work necessary to produce work products.") des Audit-Prozesses einmal abgesehen, lautet die entscheidende Frage doch: Welche Auswirkungen hat das Vorhandensein eines solchen Zertifikates auf das ganz konkret anstehende Kundenprojekt ?
Die Antwort lautet: Es hat keinerlei Auswirkungen, zumindest nicht die erhofften. Der Vertrieb des zertifizierten Unternehmens kann seine Hochglanzpräsentationen zwar hinfort mit dem schicken CMMI-Logo schmücken. Irgendwie entsteht so der Eindruck, daß das ganze Unternehmen eine gewisse "Qualität" hat und "sauber und ordentlich" arbeitet. Eigentlich besagt das Zertifikat jedoch etwas anders: Das Unternehmen hat in der Vergangenheit einmal gezeigt, daß in einer besonderen Beobachtungssituation die Durchführung eines Projektes anhand der abgeprüften Standards stattgefunden hat.
Der Schluß, daß auch in Zukunft jedes Projekt so durchgeführt wird, ist arg weit hergeholt. Wir alle kennen die Rostlauben auf den Straßen, die mit einer gültigen Plakette auf dem Nummernschild herumfahren, man sich aber ernsthaft fragt, wie es denn zu dieser Zuteilung kam. (Und wieviele Iterationsschritte wohl nötig waren, um sie zu erlangen). Wenn's wegen einer defekten Bremsleitung knallt, nützt Ihnen die Plakette jornüscht – Sie haften für Mängel an ihrem Fahrzeug. Wenn dann noch jemand anders geschädigt wurde… gute Nacht. Ebenso beim Offshore-Projekt: Wenn Ihr Projekt aus dem Etat läuft, minderwertige Qualität produziert oder der Zeitplan überzogen wurde, nützt es Ihnen nichts, daß der Lieferant zertifiziert ist. Ein Reinfall mit Gütesiegel ist eben auch nicht billiger als ohne.
Es stellt sich eher folgender Effekt ein: Ein Anbieter, der es über die Zertifizierungshürde geschafft hat, muss die damit verbundenen erheblichen Kosten (meist mehrere erfahrene Mitarbeiter, die über Monate in der Vorbereitung der Zertifizierung gebunden waren!) irgendwie wieder hereinholen – dies geschieht unweigerlich durch einen Aufschlag auf die Preise.
Zertifizierung ist eine Industrie mit immensen Umsätzen und großem Interesse daran, auch in Zukunft Labels, Zertifikate, Gütesiegel und Ähnliches gegen Geld, viel Geld, zu vergeben. Die Gewinner der Zertifizierung sind also in erster Linie die Zertifizierer. Es folgen die Unternehmen, die jetzt mit dem Siegel werben können und - zugegeben - eine gewisse Motivation erlangen, sich mit ihren eigenen Prozessen wenigstens einmal auseinanderzusetzen. Ganz am Schluß, wenn überhaupt, die Kunden dieser Unternehmen.
Es entspricht der CYA-Mentalität vieler Manager, durch die Auswahl eines zertifizierten Anbieters Kritik am Auswahlverfahren zu vermeiden. Den Vorwurf, man habe bei der Vergabe nicht objektiv oder sorgfältig genug hingesehen, hofft man u.a. durch Verweis auf offizielle Gütesiegel entkräften zu können. In Zeiten von Schmiergeldaffären und Vetterleswirtschaft sicher nachvollziehbar – aber im Ergebnis nicht gut. Genau hinzusehen bedeutet aber vor allem: Sich kompetent beraten lassen, die richtigen Fragen stellen, den Vergleich mit anderen Anbietern und anderen Projekten anstellen, aussagekräftige Test- und Pilotprojekte aufsetzen und sich einen fundierten und persönlichen Eindruck vom potentiellen Partner verschaffen. Sie merken schon, worauf das hinausläuft – man müsste eben jemanden finden, der sich mit sowas auskennt.
Nächste Woche hat mein Auto wieder mal Termin bei einer amtlich anerkannten Prüforganisation. Ich habe die gröbsten Roststellen übergetüncht, das Auto ausgesaugt und bin durch die Waschanlage gefahren. Hoffentlich klappt's.
Dienstag, 3. Juli 2007
Die Preussen Asiens kommen!
Ob sie nun zurecht so bezeichnet werden oder nicht: Das „window of opportunity“ hat sich für Vietnam geöffnet – das betonte neben anderen auch Microsoft-Chairman Bill Gates bei seinem Besuch im vergangenen Jahr und erklärte gleich, daß „Microsoft sich mit beträchtlichen Investitionen in Vietnam engagieren wird“. Was steckt dahinter ?
Vietnam ist ein besonders dynamisch wachsender IT-Standort: Seit 1999 wurden aus den 5.000 Softwareentwicklern in 170 Unternehmen mehr als sieben Mal so viele – die sich inzwischen auf über 750 Unternehmen des IT-Sektors verteilen. Rund 350 Mio. US-Dollar wurden 2006 im Bereich der Software- und Informationstechnologie umgesetzt, ein Drittel davon nahm das Ausland ab. Der Markt wächst mit der selbst für die Global-Sourcing-Branche beeindruckenden Rate von mehr als 40% pro Jahr.
Wichtigster Nachfrager für Software made in Vietnam ist (noch) Japan, welches sich den Tigerstaat systematisch als Sourcing-Standort aufbaut. Der japanische Industrieverband hat eine IT-Abteilung in Ho-Chi-Minh-Stadt eröffnet, die japanische Regierung unterstützt den Ausbau der vietnamesischen IT-Fakultäten, Toshiba läßt Embedded Software für Mobilfunk und Consumer Electronics in Hanoi bauen. Man habe man sich vor allem wegen des hochqualifizierten Personals und den niedrigen Löhnen für Vietnam als Standort entschieden, begründet Toshiba seine Standortwahl. Ähnlich lauteten die Überlegungen des Chipherstellers Intel, der im Jahr 2007 rund eine Milliarde US-Dollar in seinen siebten Produktionsstandort investiert – in Ho-Chi-Minh-Stadt.
Vietnam zeigt hervorragendes Potential – durch hohe politische Stabilität, durch eine Gesellschaft, die mehrheitlich jünger als 27 Jahre ist, durch die Lernbereitschaft und schnelle Auffassungsgabe ihrer IT-Absolventen, deren noch geringe Zahl allerdings gleichzeitig die größte Herausforderung darstellen. Es ist davon auszugehen, daß die selbst im Vergleich zu Indien und China noch äußerst niedrigen Preise für Softwareentwicklung in Zukunft steigen werden – bisher ist Vietnam jedoch weltweit die Destination mit den günstigsten Lohnkosten im IT-Bereich, was dieses Land für viele Auftraggeber zumindest auf die Liste der möglichen Offshore-Destinationen setzt.
In Vietnam ist man in den Startlöchern: Schon beansprucht die Verwaltung von Ho-Chi-Minh-Stadt selbstbewußt den dritten Platz auf dem Siegertreppchen der Offshore-Regionen, nach Indien und China. Auch wenn es ganz soweit vielleicht noch nicht ist: Das window of opportunity jedenfalls steht weit offen: Es gilt nun, sich zu informieren und kompetente Beratung zu suchen - und so vielleicht einen günstigen und zuverlässigen IT-Partner in einer unerwarteten Ecke der Welt zu finden.
Vietnam ist ein besonders dynamisch wachsender IT-Standort: Seit 1999 wurden aus den 5.000 Softwareentwicklern in 170 Unternehmen mehr als sieben Mal so viele – die sich inzwischen auf über 750 Unternehmen des IT-Sektors verteilen. Rund 350 Mio. US-Dollar wurden 2006 im Bereich der Software- und Informationstechnologie umgesetzt, ein Drittel davon nahm das Ausland ab. Der Markt wächst mit der selbst für die Global-Sourcing-Branche beeindruckenden Rate von mehr als 40% pro Jahr.
Wichtigster Nachfrager für Software made in Vietnam ist (noch) Japan, welches sich den Tigerstaat systematisch als Sourcing-Standort aufbaut. Der japanische Industrieverband hat eine IT-Abteilung in Ho-Chi-Minh-Stadt eröffnet, die japanische Regierung unterstützt den Ausbau der vietnamesischen IT-Fakultäten, Toshiba läßt Embedded Software für Mobilfunk und Consumer Electronics in Hanoi bauen. Man habe man sich vor allem wegen des hochqualifizierten Personals und den niedrigen Löhnen für Vietnam als Standort entschieden, begründet Toshiba seine Standortwahl. Ähnlich lauteten die Überlegungen des Chipherstellers Intel, der im Jahr 2007 rund eine Milliarde US-Dollar in seinen siebten Produktionsstandort investiert – in Ho-Chi-Minh-Stadt.
Vietnam zeigt hervorragendes Potential – durch hohe politische Stabilität, durch eine Gesellschaft, die mehrheitlich jünger als 27 Jahre ist, durch die Lernbereitschaft und schnelle Auffassungsgabe ihrer IT-Absolventen, deren noch geringe Zahl allerdings gleichzeitig die größte Herausforderung darstellen. Es ist davon auszugehen, daß die selbst im Vergleich zu Indien und China noch äußerst niedrigen Preise für Softwareentwicklung in Zukunft steigen werden – bisher ist Vietnam jedoch weltweit die Destination mit den günstigsten Lohnkosten im IT-Bereich, was dieses Land für viele Auftraggeber zumindest auf die Liste der möglichen Offshore-Destinationen setzt.
In Vietnam ist man in den Startlöchern: Schon beansprucht die Verwaltung von Ho-Chi-Minh-Stadt selbstbewußt den dritten Platz auf dem Siegertreppchen der Offshore-Regionen, nach Indien und China. Auch wenn es ganz soweit vielleicht noch nicht ist: Das window of opportunity jedenfalls steht weit offen: Es gilt nun, sich zu informieren und kompetente Beratung zu suchen - und so vielleicht einen günstigen und zuverlässigen IT-Partner in einer unerwarteten Ecke der Welt zu finden.
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